Iris Brose & Birke Dockhorn

Koreanisch lernen - ein paar Erfahrungen mit Lehrbüchern und Kursen


Wer in Korea lebt und arbeitet, ist wahrscheinlich motiviert die Sprache zu lernen. Es gibt ein breites Angebot an Lehrwerken und Kursen, die sowohl von der Grundstufe- bis zur Oberstufe führen als auch themenbezogen Alltagssituationen wie Verabredungen oder Einkaufen behandeln.

Man sollte sich allerdings dessen bewusst sein, dass sich gerade beim Koreanischlernen erst relativ spät das Gefühl einstellen wird, sich in der Sprache bewegen zu können. Zum einen liegt das an dem grundverschiedenen Wortschatz, den man sich überhaupt nicht durch Bezüge zu den eher bekannten europäischen Sprachen erschließen kann und damit auch nur langsam lernt. Neben dem Faktor Zeit, der Ziele wie Zeitungslesen schwer erreichbar macht, spielt der Faktor Didaktik eine Rolle. Die meisten Angebote sind an der traditionellen Grammatik orientiert, und strukturierte Angebote anhand kommunikativer Grammatik sind selten, so dass das Sprechen auch häufig schwer fällt.

Wir haben in diesem Artikel die Erfahrungen von mehreren Lektoren einschließlich unserer eigenen zusammengefasst. Wir besprechen nicht jedes Lehrwerk oder jeden Kurs, sondern wollen vor allem eine Orientierung ermöglichen. Als erstes stellen wir Lehrwerke aus Deutschland vor, und danach die in Korea verfügbaren, die Englisch als Bezugssprache haben. Den Teil für Selbstlerner beenden wir mit einer übersicht über Online-Kurse. Anschließend geben wir Hinweise zu Sprachkursen an den Universitäten und Sprachschulen .

Es gibt ein paar in Deutschland erhältliche Lehrwerke, und davon kennen wir die beiden folgenden näher:

Beckers-Kim, Young-Ja: Koreanisch für Anfänger. Lehrbuch mit 2 Sprach-CDs. Peperkorn, 3., überarbeitete und erweiterte Neuauflage 2005, ISBN: 3-929181-59-2, 282 Seiten, 38,00 Euro

Herrmann, Wilfried; Chido, Chong: Lehrbuch der modernen koreanischen Sprache. Buske, 1994, ISBN: 3-87548-063-5, 714 Seiten, 39,00 Euro

Beides sind solide Einführungswerke, die sich darauf konzentrieren, anhand von Texten oder Dialogen Grammatik einzuführen und dann ausführlich zu erklären. Sie eignen sich daher auch als Nachschlagwerke. Sie sind aber, was die Phänomene der gesprochenen Sprache angeht, weniger hilfreich, auch wenn die Dialoge von "Koreanisch für Anfänger" sehr kurz sind.  

Die Stärke vom "Lehrbuch der modernen koreanischen Sprache” liegt in der exakten Erläuterung der koreanischen Grammatik. Vom Konzept eher grammatisch-analytisch angelegt, werden in den Erklärungen sprachwissenschaftliche Termini verwendet, mit deren Hilfe der Sprachwissenschaftler oder sprachwissenschaftlich Interessierte die Funktion der grammatischen Morpheme schnell einordnen kann. Für koreanische Satzkonstruktionen werden außerdem genaue Formulierungen im Deutschen angeboten, was bei der Analyse auch sehr komplizierter Sätze hilft. Die Schwierigkeit für das Lernen liegt jedoch eben darin, dass lange, schwierige Texte voll neuer Vokabeln die Grundlage jeder Lektion bilden. Diese Vokabeln findet man im Glossar am Ende des Buches, sie tauchen im Anschluss an die Texte in den Grammatik-Erklärungen wieder auf und spielen auch bei den Übungen eine Rolle - aber sie können auf Grundstufen-Niveau eigentlich kaum praktisch angewendet werden. Auch bewegt man sich durchgängig auf der formal-höflichen Sprechstufe. Unserer Erfahrung nach benötigt man aber im Alltag genauso sehr die Formen der vertraut-höflichen Sprechstufe. Eine Besonderheit des Buches ist außerdem die, dass Nordkorea die Grundlage für Sprache und Landeskunde bildet. So bekommt derjenige, der Koreanisch lernen möchte, um es in Südkorea anzuwenden, keinen Eindruck von der südkoreanischen Kultur.

Zwei weitere zur Zeit in Deutschland erhältliche, uns aber nicht bekannte Lehrwerke sind die folgenden:

Landesspracheninstitut Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Koreanisch. Grund- und Aufbaukurs. Harrassowitz, 2003, 304 Seiten, ISBN: 3-447-04701-1, 48,00 Euro

Talk Now für Anfänger: Koreanisch. (CD-ROM). EuroTalk, 2004, ISBN: 1-84352-042-7, Preis 29,95 Euro, Systemvoraussetzungen: Windows 98/ NT/ 2000/ Me/ XP, MAC OS oder höher, MAC OS X - alle Versionen.

In Korea angekommen, mag die Motivation zum Lernen höher sein und der Wunsch nach einem Lehrbuch wachsen, auch wenn man sich vielleicht vorher noch nicht so richtig zu einer Entscheidung durchringen konnte. Wenn man also in Korea erhältliche Lehrwerke sucht, sollte man in eine große Buchhandlung gehen. Dort kann man durch die Bücher blättern und sich dann anhand der ins Englisch übersetzten Dialoge entscheiden, ob sie den eigenen Bedürfnissen entsprechen oder doch als eher langweilig wahrgenommen werden. Viele haben Sprachkassetten bzw. CDs.

Empfehlenswert ist vor allem das folgende:

Chang, Namgui; Kim, Young-chol: Active Korean.  Hollym, 5. Aufl., 2002, ISBN: 1-56591-059-1, 30.000 Won (mit Begleitkassette ( ISBN: 1-56591-049-4))

Von Anfang an werden dort alle Standardsituationen in allen sozialen Situationen eingeführt, und so weiß man von Lektion 1 an, wie man sich formal höflich zum Beispiel in der Uni vorstellt und wie bei Freunden. Die Grammatikerklärungen basieren auf einer kommunikativen Grammatik, so dass die entsprechenden Muster früh behandelt werden.

Es gibt darüber hinaus die Kursbücher der weiter unten beschriebenen Intensivkurse der bekannten Universitäten. Sie sind die einzigen durchgängigen Werke von der Grund- bis zur Oberstufe. Da die Lehrwerke voneinander abschreiben, wird man immer die gleichen Erklärungen und auch die gleichen Dialogsituationen finden. Wer sich also für eins entscheidet, wird bei den anderen nichts wesentlich Neues finden. Ob die englische Erklärung der Grammatik sowie die Übersetzung der grammatischen Beispielsätze eine große Hilfe sind, mag auch dahingestellt sein. Auf jeden Fall sollte man, wenn man mit diesem Buch lernt, zur Not jemanden konsultieren können, der erklärend helfen kann, und ohne Wörterbuch geht es sicher auch nicht.

Wenn man nicht der Typ mit der nötigen Selbstdisziplin für das Selbstlernen ist, dann helfen vielleicht auch Kurse bei der Entwicklung der Sprachfähigkeit. Naheliegend sind heutzutage ja Online-Kurse, die man entweder schon in Deutschland beginnen kann oder mit denen man hier in Korea lernen kann, wenn der Weg zum richtigen Kurs zu weit ist bzw. die Zeit nicht reicht.

Der "Online-Kurs der Sogang-Universität" (erreichbar unter http://korean.sogang.ac.kr) bietet einen Einführungskurs in das koreanische Alphabet, drei Grundstufen- und drei Mittelstufenkurse mit jeweils 10 Lektionen an. Zusätzlich gibt es ein Angebot zur Einführung in die südkoreanische Kultur und Geschichte. Da dieser Kurs sich didaktisch an den Uni-Kursen orientiert, kann man hier gleichzeitig einen guten Eindruck bekommen, was einen erwartet, wenn man direkt zum Kurs gehen möchte.

Man muss sich für diese Kurse nicht registrieren und kann gleich loslegen. Alle Kurse haben Englisch als Referenzsprache, d. h. die Übersetzungen und Grammatikerklärungen sind auf Englisch. Grund- und Mittelstufe sind im Wesentlichen ähnlich aufgebaut. In der Grundstufe werden pro Lektion 4 bis 6 grammatische Muster eingeführt, die im anschließenden Dialog auftauchen. Der Dialog ist eine ansprechend gemachte Flash-Animation, anschließend kann man ihn nachlesen. Wenn man mit der Maus über den koreanischen Dialog geht, wird die Wortstruktur analysiert, was für Anfänger hilfreich sein kann. Dann folgt ein Lesetext, der anschließend übersetzt wird. Am Ende der Hör- und Leseeinheiten stehen kurze Übungen. Ein Kuriosum bei den Kontrollaufgaben sowohl der Grund- als auch der Mittelstufe ist, dass dem Lerner ein Feedback gegeben wird, indem nur im Falle einer richtigen Antwort die englische Übersetzung von Frage und Antwort erscheint (allerdings funktioniert das nur problemlos im Internet Explorer, und in anderen Browsern u. U. nicht).

Was die online gegebenen Arbeitsanweisungen betrifft: Im Kurs wird man sie nicht finden. Wahrscheinlich werden Selbstlerner doch zum Kursbuch der Universität greifen und sich die dort schriftlich gegebenen Anweisungen übersetzen (lassen) müssen. Dann wird man sie auch Online hören und verstehen können.

Ein weiterer Online-Kurs zum Koreanischlernen nennt sich "Let's speak Korean" und  ist rein kommunikativ ausgerichtet. Anhand kurzer Dialoge werden jeweils neue Wörter oder grammatische Muster vorgestellt und erläutert. Das ist eine gute Ergänzung zum Selbstlernen oder zu einem anderen Kurs. Die Bezugssprache ist Englisch, und man sollte sich nicht all zu sehr von den Kommentaren des amerikanischen Moderators und von der aufgesetzten "lockeren" Atmosphäre stören lassen.

Interessant ist dieser Kurs vor allem deshalb, weil er konsequent die gesprochene Alltagssprache behandelt. Die Dialoge betreffen bestimmte Situationen, wie z.B. den Besuch eines öffentlichen Badehauses. Das ist dann jeweils das Oberthema der Woche, und die Dialoge der einzelnen Wochentage kreisen darum. Pro Lektion werden ca. 5 Worte, Wendungen oder grammatische Muster behandelt, die nach dem Dialog erklärt und geübt werden. Dann folgt ein kurzer Clip über koreanische Kultur. Hier werden Sprichwörter oder Festbräuche genauso behandelt wie "Cyworld", ein zur Zeit sehr beliebter Internetservice für persönliche Webseiten, bei dem ein Viertel aller Koreaner registriert ist.

Die ca. 10-minütigen Lektionen gibt es als Video on Demand über die Seite von Arirang TV (www.arirangtv.com). Dort ist unter "Program homepage - TV” direkt ein Link "Let's speak Korean” angelegt. Auf der nächsten Seite erscheint dann der "Video on Demand”-Link. Zum Anschauen wird man nach Login und Passwort gefragt. Wenn man noch keins hat, kann man sich problemlos registrieren, das geht schnell, und es sind außer Geburtsdatum, Name und E-Mail keine persönlichen Informationen erforderlich. Im Internet Explorer kommt man dann einfach zum Kurs, andere Browser wie Mozilla Firefox haben eventuell Probleme mit dem Windows Media Player und den entsprechenden Plug-Ins.

Ein anderer Typ von Kursen sind die Universitäts-Sprachkurse - für diejenigen, die zum Lernen eher einen "richtigen" Lehrer und eine Klasse von Gleichgesinnten sowie auch einen gewissen Hausaufgaben- und Prüfungsdruck brauchen. 

Viele Universitäten bieten Koreanischkurse an. Am bekanntesten sind die Yonsei-, die Sogang-, die Korea- und die Ewha-Universität. Die Yonsei-Universität hat als eine der ersten ein Programm angeboten und alle anderen folgen mehr oder weniger ihrem Format.

Die Kurse umfassen jeden Tag 3 bis 4 Stunden und gehen  von Level 1 bis 6. Lesen wird meistens in einer Extrastunde angeboten. Am Anfang gibt es einen koreanischen Text oder Dialog, es werden dann einige grammatische Muster erklärt und anschließend wird die Anwendung geübt. Die Kurse wurden so konzipiert, dass man in anderthalb Jahren alle Stufen durchläuft.

Das ist vor allem für die ursprüngliche Zielgruppe realistisch, nämlich für Japaner und Koreaner aus dem Ausland. Das enge Konzept bedeutet in jedem Fall für die Kurse, dass das vorgeschriebene Pensum geschafft werden muss und wenig Raum für spontane Diskussionen etc. bleibt. Und Japaner können sich aufgrund der Parallelen in den beiden Sprachen vieles erschließen, was für europäische Muttersprachler so nicht möglich ist. Die Erklärungen der Lehrer und Lehrerinnen haben Englisch als Referenzsprache. Das ist besonders bei den Phänomenen der gesprochenen Sprache schade, weil es hier viele Parallelen zum Deutschen z.B. bei den Modalpartikeln gibt.

Diese zeitintensiven Kurse werden jedoch für die meisten Lektoren kaum von Interesse sein, da wir ja alle meistens am Vormittag arbeiten müssen. Doch der eine oder andere hat vielleicht einmal vor, in den Ferien einen Intensivkurs zu belegen. In jedem Fall lohnt es sich, das Kursangebot der eigenen Universität zu erfragen, erstens wegen der langen Fahrwege in Seoul und zweitens wegen möglicher Rabatte. Für Mitarbeiter der Universität und deren Angehörige gibt es nämlich oft einen Preisnachlass.

Wer keine Zeit hat, einen der Vollzeitkurse zu belegen, aber dennoch richtig in einem Kurs lernen möchte, für den ist vielleicht ein Abendkurs interessant. Es gibt zwei Universitäts-Abendkurse: den an der Ewha- und den an der Yonsei, beide in unmittelbarer Nachbarschaft, so dass für Interessierte unter Umständen der Weg sehr weit sein kann.

Im Prinzip gilt für die Abendkurse ähnliches, was oben schon für die Vollzeitkurse gesagt wurde. Die Lehrkräfte stehen zwar der Tatsache, dass die Lerner alle berufstätig sind, im Grunde recht verständnisvoll gegenüber, aber das Programm ist sehr voll, hat eine starke Progression und muss durchgezogen werden. Da bleibt wenig Raum für häufige Wiederholungen oder spontane Diskussionen. Außerdem gibt es jede Menge Hausaufgaben, und in den Prüfungen werden alle Fertigkeiten und Bereiche (Strukturen, Wortschatz, Leseverständnis, Hörverständnis, Schreiben und Sprechen) verlangt. Es gibt auch hier die Lernstufen 1-6, für völlige Anfänger wird eine Lernstufe 0 vorgeschaltet, in der man zuerst das Alphabet lernt, für eine ausreichende Zahl an Interessierten wird noch eine siebente oder sogar achte Lernstufe angeboten.

An der Frage, ob die Kurse zu empfehlen sind, scheiden sich die Geister. Die Grundstufenkurse legen eine solide Basis, auch wenn sie viel Zeit und einen großen Anteil von Selbststudium erfordern. Einige besuchen mit Zufriedenheit die Mittel- und Oberstufenkurse. Es gibt aber auch manchen, der nach dem frustrierenden Besuch der Mittelstufenkurse nie wieder einen Uni-Sprachkurs besuchen will.

Hier noch einmal zusammengefasst die zur Zeit gültigen Angaben zu den Abendkursen mit entsprechendem Verweis auf die Internetseiten für nähere Informationen (die Seiten sind jeweils auch auf Englisch verfügbar):

Ewha-Frauenuniversität
Zeiten: Mo, Mi, Fr, jeweils 19:00 - 21:10 Uhr
Gesamtdauer: 10 Wochen
Preis: 560.000 Won (+ 40.000 Won Verwaltungsgebühr bei der ersten Anmeldung)
Für genauere Informationen und Anmeldung siehe
Homepage: http://www.ewha.ac.kr/
Institute of Language Education: http://elc.ewha.ac.kr/

Yonsei-Universität
Zeiten: Mo, Mi, Do, jeweils 18:30 - 21:00 Uhr
Gesamtdauer: 10 Wochen
Preis: 693.000 Won (+ 60.000 Won Verwaltungsgebühr bei der ersten Anmeldung)
Für genauere Informationen und Anmeldung siehe
Homepage der Uni: http://www.yonsei.ac.kr

The Korean Language Institute:

Da in den Unikursen nur wenig Zeit bleibt, sprechen zu üben und die gelernten Muster aktiv zu wiederholen und anzuwenden, wechseln einige an private Sprachschulen (Hagwons). Der Vorteil ist, dass es meistens kleinere Gruppen, die Teilnehmer nicht nur Studenten und so mehr und andere Gespräche möglich sind. Und natürlich sind die Sprachschulen auch billiger. Falls man eine eigene Lerngruppe zusammenbekommt, werden bei einigen ab 5 Teilnehmern auch eigene Kurse angeboten. Didaktisch unterscheiden sich die Sprachschulen allerdings nicht von den Unis. Entscheidend wird dann eben die Lehrkraft sein. Es gibt renommierte Sprachschulen, aber die Wahl wird von der Nähe zur eigenen Uni bzw. Wohnort und einer Probestunde abhängen. Diese Sprachschulen machen auch einen Einstufungstest und verfügen über qualifizierte LehrerInnen.

Wer sprechen üben will, kann auch zum "I-House" gehen. Die Internetseite ist rein koreanisch, so dass sich ein Besuch direkt vor Ort empfiehlt. "I-House" steht für International House und es gibt in Seoul zwei davon, eins in Shinchon und eins in Kangnam. Hier treffen sich an Sprachen interessierte Menschen und lernen zusammen in Gruppen oder in Sprachtandems. Man bezahlt pro Tag 4000 Won für ein Getränk, Nachfüllen ist kostenlos. Die meisten Lerngruppen gibt es natürlich für Englisch. Aber es gibt  auch Japanisch, Chinesisch, Französisch, Deutsch und Spanisch. Das Ziel des Hauses ist gegenseitige Hilfe und so kann es sein, dass einem Einzelunterricht in Koreanisch angeboten wird und man selber gefragt wird, ob man eine Gesprächsrunde auf Englisch zu übernehmen möchte. Wer also in einer eher lockeren Atmosphäre lernen oder auch erstmal in die Sprache hineinschnuppern will, ist hier wahrscheinlich gut aufgehoben.

Insgesamt betrachtet wird es wohl von jedem selbst abhängen, für welche Lernmöglichkeit er oder sie sich entscheidet. Eine Rolle spielt vor allem, zu welchem Lernertyp man gehört, aber auch, wie viel Energie, Zeit und Geld man investieren möchte. Auch wenn wir am Anfang vielleicht ein etwas pessimistisches Bild von den Erfolgsaussichten in der Sprache gezeichnet haben, sollte man sich nicht entmutigen lassen. Es lohnt sich in jedem Fall sehr, auch nur ein bisschen Koreanisch zu lernen - die Koreaner werden begeistert sein, und es hebt doch das Lebensgefühl, wenn man sich ein wenig besser verständigen kann als die, die es nur mit Englisch versuchen.


Copyright © 2005 by Iris Brose & Birke Dockhorn


DaF-Szene Korea Nr. 21

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