Drei der eingesandten Texte sind Gedichte. Formal sind sie sehr unterschiedlich. Das erste beschreibt die Rückseite der alten Fünfzig-Pfennig-Münze, eine kniende Frau, die eine Eiche pflanzt. Das Objekt ist durchaus deutsch, die Form und Sprachverwendung asiatisch. Das zweite Gedichte ist offenbar am Sturm und Drang orientiert; es geht um Rede- und Denkfreiheit. Das dritte ist eine Erinnerung oder eine Phantasie über Deutschland; bemerkenswert auch hier der formale Aspekt: die Zeilenanfänge bilden jeweils als Akronym das Wort "Deutschland".